Mittelspannungs-Kompensationsanlagen

Mittelspannungs-Kompensationsanlagen

Die Netzqualitat  wird einerseits von der Energieerzeugung und auf der anderen Seite von den Verbrauchern bestimmt. Die Zunahme des Einsatzes von regenerativen Energieerzeugern, zum Beispiel Windenergie, hat einen nicht zu vernachlassigenden Einfluss auf die Qualitat. Dasselbe gilt auch fur die heutigen modernen Verbraucher:  Die meisten Anlagen sind so konstruiert, dass sie bei (nahezu) sinusformiger Spannung/Strom effizient arbeiten. Das heist: Eine sehr hohe Netzqualitat ist fur einen zuverlassigen und effizienten Betrieb aller Gerate unabdingbar.

Das alles fuhrt dazu, dass immer mehr Kompensationsanlagen, bestehend aus Kondensatoren und Spulen, eingesetzt werden, um die den Verbrauchern zugesagte Netzqualitat zu gewahrleisten. Typische Einsatzgebiete von Kompensationsanlagen sind in der Energieerzeugung Windkraftanlagen, in der Industrie umrichtergesteuerte Motoren oder in Netzkonstellationen mit dezentraler Energieeinspeisung.

Merkmale einer Mittelspannungs-Kompensationsanlage

Merkmale

      • Einzel- , Gruppen- und Zentralkompensation
      • Geregelt / ungeregelt
      • Verdrosselt / unverdrosselt
      • Kapazitiv / Induktiv
      • Innenraum- und Freiluftanwendung
      • Kompakter, modularer Aufbau
      • Bemessungs-Spannung bis zu 38,5 kV
      • Schutzgrad bis IP 42
      • Störlichtbogenfest bis 40 kA